Seeblick und Kuhglocken

"Guete morge"

Da draußen, weit weg vom Lärm und dem Stress, da ist es ruhig, Es ist noch früh und die Temperatur liegt etwas über 10 Grad. Zu früh um aufzustehen? Zu Früh um raus zugehen? Ein klares nein, denn jetzt ist es ruhig. Ich packe also meine Sachen und gehe runter zum See. Die Enten schlafen noch und obwohl die Sonne schon längst aufgegangen war, blickt sie noch nicht ganz über den Berg. Nebelschwaden bedecken den See, wo die Sonnenstrahlen noch nicht hinkommen. Der Weg zum Steg führt durch den Seeweidbach. Das Wasser ist eisig kalt und jeder Schritt durch das Wasser schmerzt, doch der geht schnell vorbei. Nun setzte ich mich auf den Steg, am Ende dessen noch die Enten schlafen. Hier halte ich eine kurze Weile inne, atme die frische Bergluft ein und aus und lausche den Kuhglocken.

Weisst du noch, wann du das letzte mal den Klang von Kuhglocken gehört hast?

"näbuschwaderli"

Die Nebelschwaden auf der schattigen Seite des Sees gehen langsam zurück. Sie verleihen dem See etwas Unheimliches, umheimlich Schönes.

 

"Alpen-Feeling"

Ich paddle gemütlich über den See, lausche den Kuhglocken und dem sanften Wassergeplätscher.


hörst du das Wasser plätschern?

Nun paddle ich gemeinsam mit meinem Großvater den See hinauf und wieder hinunter. Noch immer sind wir ganz alleine auf dem See. Wir sehen die ersten Wanderer, die um den See und in die Höhe wandern. Auch Gleitschirmflieger nutzen das Wetter, den Wind und die Aussicht.

Ein spätes Frühstück

Das Paddeln ist kräftezehrend. Deswegen gibt es nun ein ordentliches und typisches Schweizer Frühstück bevor es am Nachmittag wieder zurück auf den See geht. Liebevoll angerichtet von meiner Großmutter.

Der Schwarzsee bei Plaffeien (Fribourg i. Üe.)