London Calling

In London gibt es viel zu entdecken, weshalb man auch nicht krampfhaft versuchen sollte, alles in einer Reise (5 Tage) zu sehen.

 

Das wichtigste für die Fortbewegung in einer solch großen Stadt zuerst:

Die Oyster Card ist eine Chipkarte, mit der man (fast) alle öffentlichen Verkehrsmittel benutzen kann. Die Karte kann man z.B. an den Underground Stationen an einem Automaten mit Guthaben aufladen. Fährst du öfter am Tag in der Zone 1, kostet dich das nie mehr als 6,60 Pounds. Einzelfahrscheine sind wesentlich teurer und daher nicht unbedingt empfehlenswert, außer man nutzt keine oder wirklich nur sehr selten die öffentlichen Verkehrsmittel. Das Underground System ist nicht ganz einfach, da nicht die jeweiligen Endstationen die Richtung angeben, sondern die Himmelsrichtung und der Name der Linie. So heißt es z.B. Jubilee Line (Linie) und Northbound (fährt Richtung Norden). Sollte man sich immer noch nicht sicher sein, steht vorne auf der Bahn nochmals die Richtung drauf.

 

Grundsätzliches:

Das Wetter in London ist meistens trüb und verregnet. Da hatten wir Mitte März doch ordentlich Glück, denn geregnet hat es in diesen 5 Tagen nur einmal und auch nur kurz. Es empfiehlt sich aber trotzdem immer einen Regenschirm dabei zu haben. 

Bezahlt wird in der Landeswährung, dem britischen Pfund. Der Kurs ist beinahe 1:1, was es einfacher macht aber nicht billiger. London ist ein teures Pflaster. Wer Geld sparen möchte, der sollte nicht jeden Tag in einem Restaurant essen gehen. Ein Fertiggericht aus dem Supermarkt tut es auch mal oder man kocht sich selbst etwas (wenn die Unterkunft einen Kochplatz bietet). 

 

Sehenswertes:

London ist voll mit Monumenten. An jeder Ecke findet man einen Touristen-Hotspot. Und sie lohnen sich alle. Jedoch muss man nicht für jede Attraktion ein Ticket kaufen. Die Eintrittspreise sind meiner Meinung nach oft überteuert. Also entweder nur von außen anschauen oder sich das eine oder andere für den nächsten London-Besuch aufsparen. Einen Tipp hierzu: Einige Attraktionen sollte man von zu Hause oder einige Tage vorher buchen, so z.B. das London-Eye. Die Zeit für´s anstehen zu verschwenden wäre schade.

 

Unbedingt probieren:

  • In den meisten Viertel in London gibt es über die Mittagspausenzeit Streetfood-Stände mit Gerichten aus aller Welt. Wir waren hier in der Nähe der Westminster Abbey bei einem spanischen Stand "Circus Bros.". 
  • Verschiedene Köstlichkeiten in den "Food Halls" im bekanntesten Warenhaus in London. Das Harrods zählt zu den exklusivsten Warenhäusern der Welt und bietet alles in der oberen Preisklasse. 
  • Viet Food in China-Town - eines der wenigen Nicht-Chinesischen Restaurants im berühmten Chinesen-Viertel. Original vietnamesisches Essen bester Qualität.